Unikate aus Holz – selbst gemacht: Nistkasten

Nistkästen bauen macht Spaß – besonders zusammen mit Kindern. Ganz nebenbei lassen sich bei der Arbeit nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch viel Wissen über Natur und Tiere vermitteln. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit ein wenig Geschick ganz einfach einen Nistkasten bauen können.

Schützende Kleidung

Auch für Hobbykünstler ist bei der Arbeit mit der Motorsäge entsprechende Schutzausstattung Pflicht. Der Schutz beginnt am Kopf: Sie sollten unbedingt eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschutz sowie “persönlichen“ Schallschutz tragen – z. B. Gehörschutzkapseln. Bei Arbeiten im Wald sollten Sie zudem einen Helm tragen. Auch die Hände und die Beine sollten Sie gut schützen: Tragen Sie beim Schnitzen Arbeitshandschuhe und eine Hose mit Schnittschutz sowie Schnürstiefel mit Schnittschutzeinlagen.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Schutzausstattung beim Sägen mit einer Motorsäge.

Bitte beachten sie, dass in bestimmten Ländern spezifische Anforderungen an persönliche Schutzausstattungen bestehen können und dass persönliche Schutzausstattung kein Ersatz für eine sichere Arbeitstechnik ist. Beachten Sie daher auch unbedingt die Betriebsanleitungen ihres Geräts.

Mehr zum sicheren Umgang mit der Motorsäge erfahren Sie auch hier.

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Schritt 1: Benötigtes Material

  • Rundholz, ca.20 cm Durchmesser
  • Hammer und Nägel (60-80 mm)
  • Bohrmaschine (25-30 mm Bohrer)
  • Sägebock
  • STIHL Motorsäge

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Schritt 2: Rundholz entkernen

Fixieren Sie das Rundholz auf dem Sägebock und entkernen Sie es. Stechen Sie zunächst links und rechts parallel ca. 20 cm tief ein, drehen Sie das Rundholz um 90 Grad und wiederholen Sie das Ganze.

Achtung: Bei dieser Arbeitstechnik besteht erhöhte Rückschlaggefahr. Unbedingt die Sicherheitshinweise in der Betriebsanleitung beachten und die Technik nur anwenden, wenn Sie damit vertraut sind.

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Schritt 3: Korpus abtrennen

Trennen Sie nun den Korpus mit einem Trennschnitt vom Rest des Rundholzes ab. Setzen Sie dabei den Schnitt für die spätere Dachneigung schräg an.
Trennen Sie danach eine ca. 3 cm dicke Baumscheibe mit einem senkrechten, geraden Trennschnitt ab. Sie ist für den Boden bestimmt.

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Schritt 4: Das Dach heraussägen

Das Brett für das Dach wird mit 2 Längsschnitten aus dem Rest des Rundholzes herausgesägt. Achten Sie darauf, dass das Dach länger sein muss (insges. ca. 30 cm) als der Durchmesser des Korpus, damit es später nicht in das Einflugloch hineinregnen kann.

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Schritt 5: Das Einflugloch bohren

Bohren Sie nun das Einflugloch. Der Durchmesser ist je nach Vogelart unterschiedlich. Für Blaumeisen empfehlen sich 28 mm, für Kohlmeisen am besten 32 mm.

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Schritt 6: Den Boden annageln

Nageln Sie den Boden fest an den Korpus an.

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Schritt 7: Das Dach befestigen

Zum Schluss befestigen Sie das Dach – und fertig ist der Nistkasten.

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2 Kommentare zu “Unikate aus Holz – selbst gemacht: Nistkasten

  1. liebe Stihlisten , wenn man den Boden als erstes als Scheibe absägt und dann das Stück entkernt , kann man den Boden später aufsetzten und hat eine kaum sichtbare Schnittstelle ! Und wenn man den Boden oder das Dach verschraubt statt zu nageln kann man den Kasten nach der Saison öffnen und säubern … Nur ein paar Gedanken meinerseits …

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