STIHL Garten-Tipp: Rasenmähen

Ob Heckenschere, Motorsense, Motorsäge oder Rasenmäher: In jedem STIHL und VIKING Gerät steckt die Erfahrung aus vielen Jahrzehnten Entwicklung und Anwendung von Motorgeräten für Forst und Garten.

Unsere Gartengeräte sind optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt. Damit Sie den Herausforderungen rund um Haus und Garten gelassen entgegentreten können, möchten wir unser Expertenwissen mit Ihnen teilen. In unserer Beitragsserie „STIHL Garten-Tipp“ haben wir nützliche Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie das Grün Ihres Rasens erhalten und wie oft ein Rasen gemäht werden sollte, damit er gesund bleibt.

STIHL Garten-Tipp: Rasenmähen

Unsere Expertentipps zur Rasenpflege

  1. Nahrung für den Rasen: Leidet eine Rasenfläche unter Nährstoffmangel, verliert sie ihre grüne Farbe. Dabei gilt, je intensiver eine Grünfläche beansprucht wird, desto häufiger benötigt sie Pflege. Besonders deutlich wird dies unter Extrembelastungen wie beispielsweise im Fußballstadion.Bei normaler Beanspruchung im heimischen Garten reicht es, den Rasen etwa vier bis fünf Mal im Jahr zu düngen. Die erste Düngung sollte im März, sobald der Schnee geschmolzen ist, vorgenommen werden. Danach sollten Sie den Gartenboden in einem Abstand von etwa vier bis sechs Wochen Nährstoffe zuführen. Ende September, kurz vor den nahenden Herbstmonaten, wird es Zeit für die letzte Düngung des Jahres. Doch nicht nur Menge und Timing, auch die Zusammensetzung des Düngers ist ausschlaggebend: Benutzen Sie einen organisch-mineralischen Dünger, denn dieser fördert das Wachstum besonders. Die Mischung sollte zudem Kalium enthalten, um den Rasen zu stärken, Krankheiten zu vermeiden und den Rasen sicher durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Die Rasenhöhe sollte beim Düngen übrigens bei etwa 5 Zentimetern liegen.Sollten Sie einen Mulch-Mäher besitzen, können Sie die Düngung auf nur zwei Mal im Jahr reduzieren. Beim Mulchen werden die abgeschnittenen Grashalme zerkleinert und rieseln dann auf den Boden, um dort zu verrotten. Das Schnittgut wird dem Rasen so als natürliche Nährstoffquelle zugeführt.
  2. Ohne Wasser kein grüner Rasen: Wussten Sie, dass Grashalme zu 80% aus Wasser bestehen? Folglich leiden Grünflächen ohne eine ausreichende Bewässerung. Der Wasserbedarf des Rasens ist dabei stark von der Rasensorte, den jeweiligen Temperaturen und Bodenverhältnissen abhängig. Als Faustregel gilt aber: Bei niederschlagsfreien Hitzeperioden zwei Mal pro Woche bewässern – vorzugsweise am Abend. Sparen Sie dabei nicht an der Wassermenge, da es besser ist, den Rasen selten, dafür aber kräftig zu wässern als häufig und kurz. Wir empfehlen Ihnen mindestens 20 Liter Wasser auf einen Quadratmeter Rasen, damit das Wasser tief genug einsickern kann. Das ist wichtig, um auch die Wurzelzone komplett zu durchfeuchten.Kleiner Tipp: Falls der Boden lehmig ist und diese Wassermenge nicht auf einmal aufnehmen kann, bewässern Sie den Rasen zweimal kurz hintereinander. Alternativ können Sie auch am nächsten Tag nochmals den Rasensprenger anstellen, dann aber eine Woche lang nicht mehr.
  3. Regelmäßig Mähen für einen dichten Rasen: Je häufiger Sie Ihren Rasen mähen, desto schöner wird er. Im Idealfall rücken Sie zwei bis drei Mal pro Woche mit dem Rasenmäher aus. Denn regelmäßiges Mähen wird mit einem saftigen und dichten Grün belohnt. Die Gräser bilden neue Seitentriebe und Unkraut wird zurückgedrängt. Die richtige Schnitthöhe liegt dabei bei 3,5 bis 5 Zentimetern.Übrigens: Je nach Jahreszeit, Wetter und Saatgut wächst Rasen unregelmäßig nach. Stellen Sie Ihre Schnitthöhe also vor jedem Mähen neu ein. Haben Sie Ihren Rasen über einen längeren Zeitraum nicht gemäht, stutzen Sie ihn durch wiederholte Mähvorgänge. Im Idealfall verliert der Rasen pro Mähvorgang nicht mehr als 1/3 seiner Halmlänge.
  4. Der erste Schnitt: Sie sollten die Mähsaison im Frühjahr mit einem ersten Rasenschnitt einleiten, wenn die Gräser eine Höhe von etwa sieben oder acht Zentimetern erreicht haben. Unbedingte Voraussetzung für einen sauberen Schnitt sind dabei scharfe Messer. Überprüfen Sie Ihre Mähmesser also nach der Winterpause und schleifen Sie diese gegebenenfalls nach. Vergessen Sie nicht, die Messer auch auf eine mögliche Unwucht zu überprüfen. Ihr Rasen wird es Ihnen danken.Noch nie ein Messer ausgewuchtet? Ihr STIHL Fachhändler hilft Ihnen gerne weiter.
  5. Wetterbedingungen akzeptieren: Nässe und Hitze lassen sich leider nicht vermeiden – Sie sollten Ihren Mährhythmus in jedem Fall an die gegebenen Wetterbedingungen anpassen. Herrscht draußen Nässe, empfehlen wir, den Rasen nach Möglichkeit nicht zu mähen. Grashalme verklumpen im feuchten Zustand und können daher kaum sauber geschnitten werden. Besonders mit einem schweren Benzinmäher sollte Sie Ihrem nassen Rasen fernbleiben – dieser sinkt leicht im Boden ein.
    Bei starker Hitze empfiehlt es sich, Gras etwas höher stehen zu lassen, da es dann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann.
  6. Erst die Fläche, dann die Kanten: Als erstes sollten Sie sich immer der großen Rasenfläche annehmen und diese – wenn es das Gelände zulässt – mit einem Rasenmäher mähen. Rasenkanten können Sie dann im zweiten Schritt trimmen. Nehmen Sie hierfür eine Motorsense zur Hand.
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Allgemein gilt: Bevor Sie mit Ihrem Rasenmäher arbeiten, sollten Sie die Betriebsanleitung und die darin enthaltenen Sicherheitshinweise lesen.

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Mehr nützliches Wissen rund um das Thema Gartenarbeit finden Sie in den weiteren Beiträgen unserer Serie „STIHL Garten-Tipp“:

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