Von der Idee zur Säge Teil 2 – Herstellung

Letzte Woche haben wir bereits über die Entwicklung der STIHL MS 150 berichtet. Nun geht unsere Reise weiter. Heute zeigen wir Ihnen, wie eine Motorsäge bei uns im Haus hergestellt wird. Die einzelnen Bauteile, aus denen die Motorsäge zusammengebaut wird stammen zum großen Teil aus STIHL Werken – rund um die Welt. Die zentralen Bauteile der MS 150, Kurbelwelle, Kurbelgehäuse, Kolben, Zylinder und Motorgehäuse werden in Eigenfertigung hergestellt. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen.

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24 Millionen Druckgussteile liefert das Magnesium-Druckgusswerk in Prüm-Weinsheim – eines der größten in Europa. Unter anderem auch Kurbelgehäuse. Diese werden an dieser Maschine bearbeitet.

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Per Spritzgießverfahren werden Kunststoffteile für die STIHL MS 150 hergestellt. In dem hochmodernen Maschinenpark im STIHL Werk 2 in Waiblingen entstehen Tankgehäuse, Griffrohr, Lüftergehäuse, Kettenraddeckel und vieles mehr.

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Die kleinsten Kurbelwellen der STIHL Welt werden im Werk 1 in Waiblingen gefertigt.

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Die Kurbelgehäusehälften aus Prüm werden um die Kurbelwelle eingepresst.
Dann wird der Kolben auf die Kurbelwelle montiert.

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Beim Montieren des Schwungrads und des Zündmoduls ist insbesondere die korrekte Einstellung des Zündspalts sehr wichtig, damit später der Motor optimal läuft.

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Nachdem der Motor mit dem Motorgehäuse aus der Kunststofffertigung in Werk 2 verschraubt und die Serialnummer eingelasert wurde, wird der Krümmer ergänzt und die Dichtheit des Kurbelraums geprüft.

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Auf das Lüftergehäuse aus der Kunststofffertigung wird das Typenschild aufgepresst. Danach folgt die Montage von Luftfilter und Deckel. Zuvor wurden das Griffrohr aus der Kunststofffertigung und der Vergaser ergänzt sowie das Kraftstoffsystem auf Dichte geprüft.

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Jede einzelne Maschine kommt in eine Einstell- und Prüfbox, bevor sie die Montage verlässt. In dieser STIHL Sondermaschine wird der Vergaser optimal eingestellt. Zudem prüft sie alle Sicherheitsfunktionen wie Kettenbremse, Gashebelsperre oder Leerlaufdrehzahl.

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Zu guter Letzt wird der Krallenanschlag angebracht, wenn dieser bei einer Ausführung vorgesehen ist. Danach wird die Endprüfung, eine optische Kontrolle und Funktionsprüfung vorgenommen. Außerdem werden die Aufkleber mit Sicherheitshinweisen und Zulassungsinformationen aufgeklebt – nur so darf die STIHL MS 150 verkauft werden.

Einen tieferen Einblick in Marketing und Vertrieb bietet Teil 3 unserer Serie „Von der Idee zur Säge“.

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