Freischneider, Motorsense, Rasentrimmer: das richtige Material für Schneidwerkzeuge

In 13 Hintergrundartikeln erfahren Sie Wissenswertes direkt aus dem STIHL Werk. Lesen Sie, was passiert, bevor Ihr Gerät im Fachhandel landet. In diesem Artikel geht es um das richtige Material für unsere Schneidwerkzeuge.

Stahl ist nicht gleich Stahl

In unserer Abteilung für Entwicklungsprüfung üben wir gerne Druck aus. Unter der Druck-Kraft von 10 Tonnen auf kleinster Fläche biegt unsere Hydraulikpresse die unterschiedlichsten Stahlzusammensetzungen. So prüfen wir unterschiedliche Legierungen auf ihr Verhalten. Denn wir sind stets auf der Suche nach der richtigen Mischung aus Härte und Zähigkeit: Zu harte und damit zu spröde Materialien können schnell brechen. Zähe Materialien brechen nicht, sind aber zu weich, um sich durch Gras und Wildwuchs mit angemessener, dauerhafter Schnittleistung zu arbeiten.

Material-Prüfung

Der Weg entscheidet

Entscheidend für eine Bewertung ist dabei der Weg, den die Druckspitze der Presse zurücklegt. Je weiter der Weg ist, desto biegsamer ist das Material. Durch diese sogenannte Kraft-Weg-Biegeprüfung machen wir uns ein Bild über das Verhalten von Legierungen. So können wir Schlüsse daraus ziehen, welches Material für unsere Schneidwerkzeuge am besten geeignet ist.

Eine Übersicht über alle Hintergrundartikel dieser Serie finden Sie in unserem Beitrag „STIHL Qualität im Detail: Innovative Technik, entwickelt von STIHL“.

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