Neuanfang in Südamerika: Ein STIHL Mitarbeiter wechselt von Spanien nach Kolumbien

2013 wechselte Manuel Perez Almeria von STIHL Spanien ins kolumbianische Rionegro. Der Neuanfang brachte viele spannende Erfahrungen und eine neue Perspektive mit sich. Möglichkeiten bietet der weltweite STIHL Fertigungsverbund mit Produktionsgesellschaften in Deutschland, den USA, Brasilien, China, Österreich und der Schweiz sowie mehr als 30 eigenen Vertriebsgesellschaften rund um den Globus mehr als genug.

Manuel Perez Almeria berichtet uns von den Gründen für seine Entscheidung und erzählt, wie es ihm in Kolumbien bisher ergangen ist:

STIHL Mitarbeiter Manuel Perez Almeria

Neue Perspektiven, mehr Verantwortung

Bevor ich von meinen Erfahrungen in Kolumbien berichte, möchte ich erzählen, warum ich Spanien verlassen und den Neuanfang in Südamerika gewagt habe. Alles begann damit, dass Spanien 2012 tief in der Rezession steckte. Außerdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits fünf lehrreiche Jahre als Verkaufsförderer hinter mir und mir wurde klar, dass ich innerhalb der STIHL Gruppe gerne eine Aufgabe mit mehr Verantwortung übernehmen würde.

Also sprach ich mit dem Geschäftsführer von STIHL Spanien, Dr. Bernhard Iber, und kurz darauf erhielt ich das Angebot, nach Kolumbien zu gehen. Ich bin ihm sehr dankbar für seine Unterstützung, denn aus diesem Wechsel erwuchsen alle weiteren Chancen, die ich später ergreifen sollte…

Anderes Land, tolles Team

Meine neue berufliche Etappe bei STIHL Kolumbien begann im September 2013. Die ersten Schritte in der neuen Umgebung waren natürlich mit großen Unsicherheiten verbunden: Ich kannte weder das Land noch die Kollegen. Zudem befand sich die ganze Firma im Aufbau, selbst das Firmengebäude in Rionegro war noch nicht bezugsfertig. So arbeiteten wir vorerst in einem bescheidenen Bürokomplex in Medellín. Dort traf ich auf meine Kollegen und war sehr dankbar dafür, dass es sich um eine junge und motivierte Mannschaft handelte, die mich in ihrem Land wie einen der ihren aufnahm.

STIHL Mitarbeiter Manuel Perez Almeria

Natürlich gab es dennoch Stolpersteine, schließlich bewegte ich mich in einem kulturellen Umfeld mit für mich fremden Gewohnheiten. Und sogar die Sprache war oft neu, da es im kolumbianischen Spanisch viele Ausdrücke gibt, die das europäische Spanisch nicht kennt. Rückblickend denke ich jedoch, dass gerade das Ungewisse und Neue diesen beruflichen Wechsel so unglaublich interessant und lehrreich gemacht hat.

Neue Herausforderungen, wertvolle Erfahrungen

Als wir schließlich im Dezember 2013 in unser Gebäude in Rionegro umziehen konnten, ergab sich zeitgleich für mich die Möglichkeit, die Leitung des technischen Services und der Marktentwicklung zu übernehmen. Ich habe die damit verbundenen Herausforderungen gerne angenommen und bin mit wichtigen und wertvollen Erfahrungen belohnt worden.

Ich bin der Ansicht, dass das Reisen und das Kennenlernen neuer Menschen prägend für die persönliche Weiterentwicklung sind. In meinem Fall konnte ich sehen, was für ein wunderbares Land Kolumbien ist und wie viel sicherer es ist, als man in Europa denkt

STIHL Mitarbeiter Manuel Perez Almeria

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