STIHL hilft Kaimanen und Menschen in Guyana

In Guyana unterstützt STIHL das Forschungsprojekt der Caiman House Field Station. Das hilft den Alligatoren und den Bewohnern des kleinen Dorfs Yupukari.

Am Rupununi Fluss in Guyana wird ein Kaiman untersucht.

Am Rupununi Fluss in Guyana wird ein Kaiman untersucht.

Das Forschungsprojekt der Caiman House Field Station

Die Luft surrt und flirrt: Tausende winzige Insekten schwirren als Lichtpunkte um Ohren, Nase und Mund, angelockt vom Schein der Lampe. Im Lichtkegel liegt mit weit aufgerissenen Augen regungslos ein Schwarzer Kaiman. Seine Schnauze ist mit Klebeband zugebunden; ohne seine scharfen Zähne ist er wehrlos. Die Szene ist so unwirklich, dass man sich die Augen reiben muss.
Auf einer Sandbank im Rupununi River im Landesinneren Guyanas steht Andrew Mendes, der Geschäftsführer der STIHL Vertretung Farfan & Mendes Ltd. zusammen mit Matt Hallet, Biologe an der Forschungsstation in Yupukari und Fernando Li, dem Manager der Caiman House Field Station. Matt Hallet dreht den Kaiman auf den Rücken. Fernando Li geht ihm dabei zur Hand. Das zweieinhalb Meter lange Tier wird vermessen, untersucht und – zusammengeschnürt wie ein Paket – gewogen. Ein kleiner Radiosender wird an seinem Schwanz befestigt, bevor Matt seine Fesseln löst. Eine Schrecksekunde, dann stößt sich der Kaiman vom Ufer ab und verschwindet im dunklen Fluss.

Abendliche Bootsfahrten, rote Augen, die in der Dunkelheit auf dem Wasser leuchten, Kaimane, die über Radioempfänger lokalisiert, eingefangen und gechipt werden: Diese Szenen sind Alltag im Forschungsprojekt am Rupununi, das STIHL seit März 2016 zusammen mit unserer Vertretung in Guyana für ein Jahr sponsert. Das Projekt wurde 2005 ins Leben gerufen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Kaiman-Population um das Dorf Yupukari zu erfassen und die Daten wissenschaftlich auszuwerten.

Nach der Untersuchung auf der Sandbank darf der Kaiman wieder zurück ins Wasser.

Nach der Untersuchung auf der Sandbank darf der Kaiman wieder zurück ins Wasser.

Naturschutz und Unterstützung für Dorfbewohner

Ein schöner Nebeneffekt: Das Dorf Yupukari und das „Caiman House“, Gästehaus und Basisstation für Forscher, wurden dabei zum Ziel für Ökotouristen und andere Interessierte. Das Projekt selbst und die damit verbundenen touristischen Aktivitäten bringen einem Fünftel der Einwohner Yupukaris ein zusätzliches Einkommen. Es ermöglicht den Menschen, die sonst als Farmer, Jäger und Fischer arbeiten, ihre Kinder zur Schule zu schicken oder ihre Farmen auszubauen. Und sie gewinnen wichtige Erkenntnisse über die Lebensgewohnheiten des Schwarzen Kaimans, des größten Raubtiers, mit dem sie ihren Lebensraum am Fluss teilen. Dadurch lassen sich Konfrontationen mit den Tieren vermeiden, die für den Menschen äußerst gefährlich, aber vom Aussterben bedroht sind.

STIHL Motorsägen und unsere Vertretung Farfan & Mendes Ltd. haben in Guyana einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Entsprechend geehrt fühlen sich die Dorfbewohner durch die Unterstützung, die ihnen und ihrem Projekt zuteilwird. So trägt STIHL nicht nur zur Fortführung der Forschung bei, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Schwarzen Kaimane und zur nachhaltigen Entwicklung einer Dorfgemeinschaft im Landesinneren Guyanas.

Das Logo der Sponsoren wird an der Caiman House Field Station präsentiert. Mit dabei die STIHL Vertretung Farfan & Mendes Ltd.

Das Logo der Sponsoren wird an der Caiman House Field Station präsentiert. Mit dabei die STIHL Vertretung Farfan & Mendes Ltd.

Wer mehr über das Projekt, das Dorf Yupukari oder die Natur am Rupununi lesen möchte, findet auf www.rupununilearners.org oder auf der Facebook-Seite von Rupununi Learners eine Fülle an Bildern und Informationen.

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