STIHL Geschichte Teil 4: Eine neue Struktur und die Kraft zu wachsen (1995-2016)

Als Andreas Stihl 1926  seine erste Motorsäge entwickelte, wollte er – so seine Vision – den „Menschen die Arbeit mit und in der Natur erleichtern“. Seit 1971 ist STIHL die meistverkaufte Motorsägenmarke der Welt. Seit der Gründung durch Andreas Stihl hat sich das Unternehmen von einem Einmann-Betrieb zu einem international tätigen Motorsägen- und Motorgerätehersteller entwickelt. In vier Blogbeiträgen geben wir einen Einblick in die bewegte Unternehmensgeschichte. In Teil 4 geht es um die Zeit von 1995 bis 2016.

Strukturelle Veränderungen: Die STIHL Holding

Mit dem Eintritt der dritten Generation gehen große strukturelle Veränderungen einher: 1995 kommen die STIHL Firmen unter das Dach einer Holding. Ein umfassender Gesellschaftsvertrag sorgt dafür, dass das Unternehmen zu 100 Prozent in Familienhand bleibt. Ein wichtiger Schritt, denn 2002 zieht sich die Familie Stihl aus dem operativen Geschäft zurück.

Die Gesellschafter. Untere Reihe: Dr. Rüdiger Stihl, Eva Mayr-Stihl, Hans Peter Stihl, Gerhild Schetter (von links); obere Reihe: Kathrin Stihl, Markus Schetter, Susanne Müller-Schöll, Dr. Nikolas Stihl, Christina Berger, Selina Stihl, Karen Tebar (von links).

Die Gesellschafter. Untere Reihe: Dr. Rüdiger Stihl, Eva Mayr-Stihl, Hans Peter Stihl, Gerhild Schetter (von links); obere Reihe: Kathrin Stihl, Markus Schetter, Susanne Müller-Schöll, Dr. Nikolas Stihl, Christina Berger, Selina Stihl, Karen Tebar (von links).

Erstmals lenkt ein familienfremder Vorstand die Geschicke des Unternehmens, seit 2003 unter der Leitung von Dr. Bertram Kandziora. Die Familie ist über den Beirat der Holding und über den Aufsichtsrat der STIHL AG, die 1997 gegründet wurde, an allen strategischen Entscheidungen beteiligt.

Der Vorstand: Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora (Mitte, Vorstand Produktion und Materialwirtschaft) und (von links) Norbert Pick (Marketing und Vertrieb), Wolfgang Zahn (Entwicklung) sowie (von rechts) Dr. Michael Prochaska (Personal und Recht) und Karl Angler (Finanzen, Controlling, Informationssysteme und Service).

Der Vorstand: Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora (Mitte, Vorstand Produktion und Materialwirtschaft) und (von links) Norbert Pick (Marketing und Vertrieb), Wolfgang Zahn (Entwicklung) sowie (von rechts) Dr. Michael Prochaska (Personal und Recht) und Karl Angler (Finanzen, Controlling, Informationssysteme und Service).

Kraftvoll und leise, die Akku-Technologie

2009 wird mit Akku-Heckenscheren das Akku-Programm eröffnet. Ein Jahr später folgt die erste Akku-Motorsäge.

Seit 2009 gibt es STIHL Geräte auch mit Akku.

Seit 2009 gibt es STIHL Geräte auch mit Akku.

2014 bringt STIHL den weltweit erste Trennschleifer mit Akku-Antrieb auf den Markt, den TSA 230.

Der weltweit erste Trennschleifer mit Akku-Antrieb, STIHL TSA 230.

Stetiges Wachstum

Heute beträgt der Umsatz über drei Milliarden Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 70 Prozent können grundsätzlich alle Investitionen mit eigenen liquiden Mitteln finanziert werden. Um die Voraussetzungen für künftiges Wachstum zu schaffen, investiert das Unternehmen zwischen 2015 und 2018 weltweit eine Milliarde Euro.

STIHL setzt auf ein langfristiges und stetiges Wachstum. „Der Wunsch zu wachsen, liegt in der Natur der Sache. Bei einem Unternehmen, das seine Wurzeln im Forstbereich hat, ist dieses Streben stark ausgeprägt. Wir möchten bei allem, was wir tun, immer ein Stück über uns hinauswachsen. Denn nur wenn wir selbst besser werden, können wir auch andere dazu befähigen.“ (Dr. Nikolas Stihl).

Neben der Kontinuität gehört die Konzentration auf die Kernkompetenzen zu den großen Stärken des Unternehmens. Konkret heißt das: STIHL orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen der Kunden, produziert nicht weniger als Spitzenqualität für sie und sorgt dafür, dass Beratung, Einweisung und Service dieser Qualität entsprechen.

„Innovation und Konzentration auf die Kernkompetenzen sind unsere großen Stärken. Unser wichtigster Maßstab ist Qualität. Sie umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produktes – von der Produktion bis zum Service.“ sagt Dr. Bertram Kandziora und hält sich damit ganz an das Motto des Firmengründers: „Jede Motorsäge ist nur so gut wie ihr Service.“

2016 weiht STIHL in Waiblingen eine neue Produktionslogistik und einen 12.600 Quadratmeter großen Neubau für das Entwicklungszentrum ein. Mit dem neuen ZAMA Vergaserwerk auf den Philippinen wird der Fertigungsverbund weiter ausgebaut.

Der Neubau der STIHL Produktionslogistik.

Der Neubau der STIHL Produktionslogistik.

Mehr über die Anfänge der STIHL Geschichte erfahren Sie in unserem Artikel STIHL Geschichte Teil 1: Die Säge muss zum Baum, nicht der Baum zur Säge (1926-1945).

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3 Polaroids mit historischen Bildern und einer Silhouette

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