WM der Waldarbeiter 2016: Vorstellung Team Deutschland

Bei den 32. Weltmeisterschaften der Waldarbeiter will das deutsche Team wieder ganz weit nach vorne. Von 7. bis 11. September 2016 treten die amtierenden Weltmeister in Polen gegen die internationale Konkurrenz an – Titelverteidigung erwünscht!
Auch dieses Jahr wird Deutschland wieder von einer reinen STIHL Mannschaft vertreten. Bei den Profis gehen Uli Huber (49), Marco Trabert (47) und Gerhard Briechle (50) an den Start. Für die U24 tritt Thomas Schneider (21) an.

Team der Weltmeisterschaft der Waldarbeiter

Auch 2016 wird Deutschland bei der Weltmeisterschaft der Waldarbeiter von einer reinen STIHL Mannschaft vertreten. Bei den Profis gehen Gerhard Briechle. Marco Trabert sowie Uli Huber (von links nach rechts) an den Start. Für die U24 tritt Thomas Schneider an.

Für Thomas Schneider ist es die erste Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft. Von Unerfahrenheit kann aber keine Rede sein: Der gelernte Forstwirt ist nicht nur der amtierende Deutsche Juniorenmeister, sondern auch Rekordhalter im Kettenwechsel. Er freut sich auf die Herausforderung: „Mit einem Podiumsplatz in einer Einzelwertung oder sogar im Gesamten wäre ich sehr zufrieden.“

Thomas Schneider

Thomas Schneider ist bereits Deutscher Meister in der U24 Klasse.

Alle anderen Teammitglieder haben zuvor schon einmal an einer WM teilgenommen. Bei der letzten Weltmeisterschaft konnten Marco Trabert und Uli Huber gemeinsam den Titel im Mannschaftswettbewerb einholen.

Uli Huber hat sich vorgenommen, den Weltmeistertitel zu verteidigen, und ist positiv gestimmt: „Wir sind ein starkes Team!“ Der Oberbayer arbeitet in einem Baubetriebshof in der Nähe von München und ist in seiner Freizeit schon seit einigen Jahren im Holzfällersport aktiv. 2014 wurde Huber Bayerischer Meister, Weltmeister im Einzel- und im Mannschaftswettkampf sowie in der Disziplin Entastung. 2015 holte er sich außerdem den Titel Deutscher Vizemeister und 2016 schafft er es als Bayerischer Vizemeister auf Treppchen.

Marco Trabert und Uli Huber

Marco Trabert (l.) und Uli Huber haben zusammen schon die letzte WM bestritten – und gewonnen.

Auch Mannschaftskollege Marco Trabert konnte in seiner Laufbahn schon viele Titel einheimsen. Seit 1996 ist Trabert im Holzfällsport aktiv. Der Forstwirtschaftsmeister nimmt nicht nur an den Deutschen- und Landesmeisterschaften teil, sondern ist seit 2008 durchgehend bei jeder Weltmeisterschaft dabei gewesen. Er ist Weltmeister im Kombinationsschnitt, zweifacher Deutscher Meister, dreifacher Bayerischer Meister, vierfacher Unterfränkischer Meister und vierfacher Rhöner Holzfällermeister und hat sich außerdem 18 Mal den ersten Platz bei regionalen bzw. Landesmeisterschaften gesichert. Mit einem solchen Team wie dem diesjährigen macht die WM gleich noch mehr Spaß, findet Trabert: „Alle haben das Zeug, Weltmeister zu werden. Auch unser U24 Thomas Schneider ist für eine Überraschung gut.“

Gerhard Briechle

Gerhard Briechle legt im Wettkampf ein hohes Maß an Genauigkeit an den Tag.

Gerhard Briechle ist bereits seit 25 Jahren im Holzfällersport aktiv. Er arbeitet als Fortwirtschaftsmeister bei den Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Sonthofen und ist mit Taekwondo und Skifahren auch in seiner Freizeit sportlich aktiv. Gerhard Briechle ist dreifacher Bayerischer Meister und 2facher Deutscher Meister. Ganze acht Mal hat er an den Weltmeisterschaften der Waldarbeiter teilgenommen. 2008 ist er Mannschaftsweltmeister geworden, er ist dreifacher Weltmeister im Kettenwechsel und 2013 holte er den Weltmeistertitel in der Disziplin Entasten. Und doch: „Ein Titel fehlt noch: Gesamtweltmeister in der Einzelwertung aller fünf Disziplinen.“

Alle Wettkämpfer sind motiviert, einen Sieg für Deutschland einzuholen. Von einem Konkurrenzdenken innerhalb des Teams gibt es dabei keine Spur: „Natürlich möchte jeder Weltmeister werden. Ich glaube aber, dass jeder dem anderen eine gute Platzierung gönnt.“, so Marco Trabert über seine Teamkollegen. Dem stimmt auch Uli Hubert zu. Sein Ziel ist es, „einen guten Wettkampf zu schneiden für das Team.“

Wir drücken der deutschen Mannschaft kräftig die Daumen!

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