Voll aufgeladen: Ein Interview über die AkkuSysteme von STIHL

Seit 2009 setzt STIHL auf moderne Akku-Geräte: Aus anfänglich vier Produkten im Sortiment sind heute mehr als 30 Akku-Geräte für vielfältige Einsatzzwecke und Anwendergruppen geworden. Hinter jedem dieser Akku-Geräte stehen dabei jahrelange Forschung und Entwicklung. Um sicherzustellen, dass bei diesem Prozess alles nach Plan verläuft und die Geräte später den hohen Qualitätsstandards von STIHL entsprechen, koordinieren Entwicklungsingenieure den gesamten Verlauf. Einer von ihnen ist Leonard Mattheis. Im Interview erzählt er von seiner Arbeit, von den Herausforderungen, die das Thema Akku für STIHL bereithält und erklärt uns, warum dieses Thema genau jetzt so spannend ist.

Leonard Mattheis in seinem Büro im Entwicklungszentrum von STIHL.

Entwicklungsingenieur im Bereich Akku: Leonard Mattheis arbeitet seit 2010 bei STIHL.

Leonard Mattheis, Entwicklungsingenieur bei STIHL

Seit sieben Jahren ist Leonard Mattheis bei STIHL. Nach dem dualen Studium mit Fachrichtung Mechatronik ist der Entwicklungsingenieur in der Funktionskoordination von Diagnose- und Ladegeräten beschäftigt. Sein Büro befindet sich im neuen Erweiterungsbau des Entwicklungszentrums. Dort schlägt das Akku-Herz von STIHL.
Wir haben Leonard Mattheis in seinem Büro im Entwicklungszentrum von STIHL getroffen und ihn zu seiner Arbeit mit der modernen Akku-Technologie von STIHL befragt.

Das Thema Akku beschäftigt STIHL aktuell sehr. Welche Rolle spielen Sie als Funktionskoordinator bei der Entwicklung neuer Produkte?
Leonard Mattheis (L. M.): Meine Aufgabe lässt sich am besten als eine Schnittstelle, an der sich Elektrotechnik und Maschinenbau verbinden, beschreiben. Neben der Arbeit am Schreibtisch ist auch praktisches Arbeiten gefragt. Zusammen mit den Kollegen im Labor und an den neuen Akku-Prüfständen machen wir während der gesamten Laufzeit eines Projektes permanent entwicklungsbegleitende Tests, prüfen die Hard- und Software gegen den Ziel-Reifegrad eines Produktes und stellen sicher, dass am Ende eines Projektes alles funktioniert, Termine eingehalten werden und das Produkt planmäßig auf den Markt kommt.

Die Produkte werden im Labor diversen Tests unterzogen.

Zwischen Elektrotechnik und Maschinenbau: Leonard Mattheis und seine Kollegen testen sowohl die Hard- als auch die Software von Akku-Geräten.

Wo liegen die Herausforderungen beim Thema Akku?
L. M.: Die Projektpläne bei der Entwicklung von Akkuprodukten sind sehr kurz. Durch neue Methoden können wir die Entwicklungszeit je nach Projekt und Technologie deutlich verringern. Der Markt entwickelt sich gerade sehr schnell, viele haben das Potenzial der Akku-Technologie erkannt – es findet ein großer Umbruch statt. Gleichzeitig ist der Markt sehr preissensibel, das stellt alle Akteure vor Herausforderungen. Für mich ist es ein Arbeiten am Puls der Zeit, eine perfekte Mischung aus Theorie und Praxis, sowie das Zusammenführen des Wissens von vielen Experten hier im Haus.

37 Akku-Geräte hat STIHL im aktuellen Sortiment. 2009 startete die Akku-Produktlinie mit vier Geräten.

Welche Anforderungen stellen die Kunden an STIHL Akku-Geräte?
L. M.: Sie erwarten für ihr Geld die bekannte STIHL Qualität. Außerdem sollten die Produkte ergonomisch, leistungsstark, günstig und leise sein. Wir bringen diese Wünsche mit unseren erarbeiteten Konzepten zusammen und überlegen, wie wir sie integrieren und umsetzen können. Bei solchen Aufgaben arbeite ich eng mit den Kollegen aus dem Elektronik-Labor zusammen. Sie sind ganz tief in der Technik drin und wir diskutieren viel über Auslegungen und Testergebnisse. Unser Ansatz ist immer lösungsorientiert, es ziehen alle an einem Strang, damit das Projekt am Ende ein Erfolg wird.

Leonard Mattheis zeigt die Elektronik eines STIHL Ladegeräts.

Für Leonard Mattheis ist das Arbeiten mit Akku-Geräten ein Arbeiten am Puls der Zeit.

An welchen Innovationen arbeiten Sie konkret?
L. M.: Im Jahr 2017 haben wir einen zusätzlichen Akku, den STIHL AK 30, für alle Geräte des AkkuSystem COMPACT auf den Markt gebracht – ohne dass es eines neuen Ladegeräts bedarf. Bestehendes System trifft auf neues System. Das ist eine große Herausforderung für uns, da die Kombinatorik im STIHL Akku-System immer weiter zunimmt. Zudem arbeiten wir an noch schnelleren Ladeverfahren und an einem Batteriemanagementsystem. Damit richten wir uns besonders an Profikunden.

Grundsätzlich gilt aber, dass wir bei allen Weiterentwicklungen immer die gesamte Bandbreite unserer Kunden im Blick haben und möglichst auf ihre Anforderungen und Wünsche eingehen.

Um 25 % wird die Gesamt-Ladezeit von Akkus durch die neue Funktion der Schnellladung reduziert.

Sie möchten mehr Informationen zur Akku Power made by STIHL? Dann lesen Sie unseren Artikel zum Thema STIHL Akku-Technologie und Akku-Geräte oder erfahren Sie, welches Akku-Gerät das Richtige für Ihre Anforderungen ist: Jeder Aufgabe gewachsen. STIHL Akku Power.

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